Die Fehler-Möglichkeits- und Einflussanalyse kurz FMEA genannt ist eine der bekanntesten Methoden im Qualitäts- und Risikomanagement. Qualitätsorientierte Unternehmen überprüfen fortlaufend den Produktentstehungsprozess und angeschlossene interne Prozesse nach Fehlern. Diese Strategie der Fehlervermeidung soll die Serienreife des Produktes sichern und letztlich zur Kostenersparnis führen.
Bei der FMEA handelt es sich um eine Art von Protokoll, das ein neues Produkt begleitet von der Entwicklung bis hin zur Markteinführung. Es sollen anhand dieser Methode Schwächen und Fehler am Produkt oder im Prozess präventiv identifiziert werden. Die Risikoabschätzung dient vor allem möglichen weiteren wirtschaftlichen Folgen. Die Fehlerbekämpfung wird anhand der FMEA priorisiert. Eine Systemverbessung ist häufig ein Nebenprodukt einer FMEA. Es handelt sich um ein lebendes Dokument, das fortlaufend in Teamarbeit überarbeitet werden muss. Ziel ist ein fehlerfreies Produkt auf den Markt einzuführen. Der Fehler darf nicht beim Kunden oder am Markt auftreten. Die FMEA dient der Fehlervermeidung.
Die FMEA wird in drei verschiedene Formen unterschieden. Die System-FMEA untersucht einzelne Komponenten eines ganzen Systems. Die Design- oder Konstruktions-FMEA orientiert sich vor allem in der industriellen Fertigung am Produkt. Während die Prozess-FMEA auch die Schwachstellen in den einzelnen unternehmensinternen Prozessen genauer unter die Lupe nimmt.
Die FMEA kann Fehlern wirksam vorbeugen und Auswirkungen beim Kunden verhindern.